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Me so stupid

9. August 2009

Irgendwie wird das heute nix mehr. In einem Anfall von Ehrgeiz wollte ich eine Unterrichtsstunde druckreif konzipieren, doch mir gelingen die einfachsten Layout-Einstellungen nicht. Als wäre mal fix übers Wochenende mein IQ auf Außentemperaturniveau gesunken. Ganz zu schweigen von meiner Unfähigkeit, auch nur einen einzigen Satz ohne langes Überlegen zu tippen, wenn er etwas komplexer als "Subjekt - Prädikat - Objekt" sein soll.

Am besten, ich gehe schlafen. Manchmal ist Prokrastination durchaus dem Endergebnis zuträglich.

Neues aus dem Lazarett

23. Februar 2009

Wir sind immer noch nicht gesund. Den Spätzlefresser und mich hat's voll erwischt: Erst hat uns ein fieser Infekt niedergestreckt, so dass wir nicht um Antibiotika herumkamen. Dank einer heftigen Auseinandersetzung mit der Brotschneidemaschine muss meine bessere Hälfte jeden zweiten Tag zum Arzt, und unsereins verträgt die Medikamente nicht - fieser Dünnpfiff ist die Folge. Wenn man's dann noch schafft, sich in der Nacht dermaßen unglücklich zu betten, dass in den nächsten Tagen die Schulter bei jeder kleinsten Bewegung schmerzt, kommt man sich endgültig vor wie ein Wegwerfartikel.
Das einzig Gute: Diese Woche habe ich ohnehin Faschingsferien und muss nicht wieder alle Termine absagen. Und heute hatte ich mal Zeit, mir die Oscar-Verleihung anzuschauen (nicht live, sondern aufgenommen). Wow, dieser Hugh Jackman ist ein talentierter Bursche!

So, nun stehe ich vor der Wahl: Pfefferminz-, Kamillen- oder Kräutertee? Zwieback oder Knäckebrot? Oder renne ich erst nochmal aufs Klo? :(

Eine Runde Mitleid, bitte...

18. Februar 2009

...seit letzter Woche muss ich das Bett hüten, weil ich eine fiese Bronchitis habe. Es wird und wird einfach nicht besser...

Unterdrückung

13. Februar 2009

Gerade las ich bei Daniel, dass er auch Anrufe von jemandem bekommt, dessen Rufnummer unterdrückt wird und der sofort auflegt, wenn abgehoben wird. Das passiert hier in letzter Zeit auch des öfteren, allerdings "nur" auf meiner Büronummer.

Trotzdem erinnert mich das an eine Begebenheit vor rund 8 Jahren. Eines Abends rief ständig jemand an, dessen Nummer ich nicht kannte. Ging ich ans Telefon, wurde sofort aufgelegt; manchmal hörte ich noch ein leises Kichern. Es war eine Nummer aus dem Ort, wie ich auf dem Display lesen konnte. Die Nummer schrieb ich mir auf (damals hatten wir noch kein Telefon mit Rufnummernliste) und rief irgendwann genervt dort an. Ein Junge ging ans Telefon, er klang wie ein Teenager im Stimmbruch. Ich meinte bloß: "Wohl noch nie was von Rufnummernanzeige gehört, hm?" und legte wieder auf. Von da an hatte ich meine Ruhe :)

Peinlicherweise muss ich zugeben, dass ich als ca. 9jähriges Kind mal eine Phase hatte, in der ich mit einer Freundin zusammen ebenfalls solche Telefonstreiche gespielt habe. Wir riefen z.B. jemanden mit dem Nachnamen "Kleber" an und fragten, ob er von UHU oder Pattex sei...

Nervtöter des Tages: Deutsche Bahn

1. Februar 2009

Mal wieder habe ich vergeblich versucht, über das Internet eine Fahrkarte zu bestellen. Eigentlich müsste ich langsam wissen, dass das bei mir NIE klappt, aber da der Internetauftritt der Bahn sich geändert hat, war ich vorsichtig optimistisch. Problem: die Bahn lässt keine Zahlung per Lastschrift zu. Obwohl bei der Buchungsanfrage stets die Aussage irgendwo auftaucht, man könne per Lastschrift oder Kreditkarte zahlen. Wenn man sich allerdings endlich einen Zug ausgeguckt hat, der nicht aus unerfindlichen Gründen 20 Euro teurer ist als ein anderer, der ein paar Minuten früher fährt, wird's lustig. Dann möchte nämlich das Buchungssystem die persönlichen Login-Daten haben. Mit den alten Daten der letzten Buchung kann man sich nicht mehr einloggen, auch die Passwort-Wiederherstellung wird vom System abgewürgt. Also legt man zähneknirschend ein neues Nutzerkonto an - wobei natürlich der alte Nutzername "schon vergeben" ist. Ist man endlich eingeloggt und möchte bezahlen, taucht plötzlich die Option "Lastschrift" nicht mehr auf, obwohl man sich kurz zuvor mit der EC-Karte identifizieren sollte. Nein, man soll doch bitte mit der Kreditkarte zahlen, für Lastschrift müsse man sich erst im Nutzerdatenbereich unter "Meine Bahn" gesondert eintragen.
AAAAAARRRRGH!!!
Nun gut. Das habe ich versucht, doch die Deutsche Bahn lässt ihre Nutzer nach Angabe sämtlicher Daten mit einer simplen Nachricht à la "Lastschrift nicht möglich, wenden Sie sich an den Kundenservice" auflaufen. Da man doch ganz gerne die Bestellung abschließen möchte, kehrt man auf die Buchungsseite zurück - die nun plötzlich mit dem Hinweis "Ihre Sitzung ist abgelaufen. Es wurde keine Buchung durchgeführt" den verbalen Stinkefinger ausstreckt.

Der Servicemitarbeiter der Deutschen Bahn, an dessen Schalter ich morgen meine Karten kaufen werde, sollte sich schonmal warm anziehen.

Bin ich altmodisch?

30. Dezember 2008

Vor ein paar Tagen waren wir in einem gutbürgerlichen Gasthaus essen, genauer gesagt in einem Brauereigasthof. Am Nebentisch saß eine Familie mit Vater, Mutter, halbwüchsigem Sohn und Teenie-Tochter, evtl. auch alles nur patchworkmäßig verbandelt (der Vater sah mit ca. Ende 30 zu jung für den Sohn aus). Jedenfalls trugen die beiden Herren jeweils eine äußerst prollige Schildkappe mit feschem Aufdruck und Netzeinsatz. Würg.
Jedem Tierchen sein Plaisirchen, doch an unserem Tisch entstand die Diskussion, ob es nun unhöflich ist oder nicht, in geschlossenen Räumen die Kopfbedeckung aufzubehalten. Die meisten waren der Meinung, man müsse als Mann auch heutzutage noch den Hut (oder die Kappe oder die Mütze, whatever) abnehmen, wenn man einen Raum betritt. Wobei ich das auch so handhabe, ich finde es einfach höflicher - vor allem beim Essen.

Was meint Ihr, wie sieht's heutzutage mit dieser Regel aus?

Verflixt und zugeschneit

17. Dezember 2008

Hach ja. Eigentlich mag ich freie Zeit sehr gerne, aber wenn ich zwangsweise zu Hause sitzen muss, ist das eher lästig.
Seit heute mittag schneit es hier ununterbrochen, so dass die Straßen irre verschneit und glitschig-glatt sind. Vorhin wollte ich zu meinen Flötenschülern fahren, doch 50 Meter haben gereicht, um die Warnleuchte im Armaturenbrett dauerflackern zu lassen - ich bin nur noch hin- und hergerutscht. Also musste ich umkehren und meinen Schülern absagen, was so kurzfristig ziemlich ärgerlich ist.

Hier der Blick aus dem Fenster:



Hübsch ist's ja schon...

Die Supermarkt-Verschwörung

3. Juni 2008

Ist das bei Euch auch so? Zur Zeit werden bei uns sämtliche Supermärkte, egal ob nun Lidl, Edeka oder die Metro, komplett umgeräumt, so dass man sich ü-ber-haupt nicht mehr zurechtfindet. Es fing an mit dem Edeka, der auf einmal einen Hochglanz-Touch verliehen bekam. Jetzt blitzen und blinken die Regale nicht mehr in fadem Stahlgrau, sondern die Mahagoninachbildung erweckt den Eindruck einer Cocktailbar mit Verkaufsdisplay. Optisch sicherlich eine Verbesserung, nur läuft man nun alle paar Meter schier in die orientierungslosen Rentner rein, die mit ihren Wägelchen die Gänge blockieren und nicht mehr wissen, wo ihr Gebissreiniger steht.
Bei Lidl kam die Veränderung über Nacht, ebenso beim Aldi. Da standen selbst die Mitarbeiter ratlos in der Gegend rum, weil keiner so recht wusste, wo nun was hingeschoben werden muss.
Der Hammer ist unser Großmarkt, die Metro. Dort führte früher mitten im großen Verkaufsraum ein langes Laufband in den ersten Stock hinauf. Als ich vor drei Wochen nach oben wollte, zeigte dieses Monstrum von Laufband auf einmal in die entgegengesetzte Richtung - ich frage mich, wie man so ein Riesending einfach umdrehen kann?! Auch alles andere wird umgebaut. Der Eingang befindet sich auf der anderen Gebäudeseite, alle Getränke werden in einen neuen Anbau verlagert, plötzlich muss man die Einkaufswagen von draußen mit reinnehmen, was früher ein absolutes No-No war. Wo früher Geschirr stand, ist nun Tierfutter, beim ehemaligen Putzzeug ist nun Küchen-Kleinkram. Und wie's aussieht, brauchen die Leute noch einige Wochen, bis diese "Metromorphose" vollzogen ist. Wäre ich heute nicht zufällig bei der Milch vorbeigelaufen, hätte ich mich auf der Suche danach komplett verirrt.

Wenn die auf solche Ideen nun auch noch beim Hornbach und beim Dehner kommen, kriege ich die Krise.

rotzschniefhust

10. Mai 2008

Mal wieder hat's mich volle Kanne erwischt, ich wachte gestern mit dickem Schädel, Schnupfen und Husten sowie Halsschmerzen auf. In letzter Zeit jagt ein Infekt den nächsten, und allesamt sind sie verdammt hartnäckig. Vermutlich ist wieder meine Immunglobulin A-Schwäche aufgetaucht, von der mir die Ärzte nicht sagen können, wo sowas eigentlich herkommt. Übernächste Woche habe ich sowieso einen Arzttermin, um mich durchchecken zu lassen, dann werde ich auch diesen Blutwert anfragen.
Mittlerweile schwöre ich auf Mato-Tropfen, sobald sich ein Infekt ankündigt. Diese homöopathischen Tropfen verursachen eine tierische Alkoholfahne, wirken aber äußerst effektiv bei Halsbeschwerden, so dass man morgens ordentlich was abhusten kann. Sorry, ist kein appetitliches Thema, aber in Zeiten gedruckter Feuchtgebiete... *hüstel*...
Heute abend inhaliere ich mit meiner bewährten Pfefferminz-, Salbei- und Thymianölmischung, dann dürfte das Gröbste überstanden sein.

Drückt mir die Daumen.

Noch mehr Skurriles im Supermarkt

1. Mai 2008

Gestern im Edeka: Ein im schnieken Anzug gekleideter Banker-Typ war mit seiner ca. 4jährigen Tochter einkaufen. Die Kleine langweilte sich und trällerte laut vor sich hin, das Lied ihrer Wahl war "We will rock you" von Queen. Blöd nur, dass die Kleine keine Ahnung von Englisch hatte und mit den Konsonanten durcheinander kam. Es hörte sich erst an wie "Wiiie will wiiie will wack hju! Wack hju!", changierte aber langsam zu einem lauten "Wiiie will wiiie will fack hju! Fack hju!"...
Einige der umstehenden Erwachsenen grinsten, als das kleine "Fuck you!" brüllende Mädchen vom Vater mit "Nu is aber gut, Ronja!" abgedrosselt wurde.

Zum Kotzen, diese Reiher

21. April 2008

Vor drei Wochen haben wir unseren kleinen Gartenteich neu angelegt. Der Teich war vom Vorbesitzer unseres Hauses angelegt worden, und wir hatten die 10 kleinen Kois sozusagen adoptiert. Nachdem die Teichfolie spröde geworden war und immer wieder Wasser raussickern ließ, hatten wir uns entschlossen, den Teich etwas zu vergrößern und statt Folie eine Teichschale einzusetzen. Zu diesem Zweck mieteten wir sogar einen kleinen Bagger an, zumal Ende März der Boden noch ziemlich hart war.
Jetzt sieht der Gartenteich richtig schön aus, wir haben Pflanzen drumherum gesetzt, unsere großen Ziersteine drapiert, und momentan warte ich auf unsere bestellten Wasserpflanzen.
Schön blöd nur, dass mittlerweile ein Reiher den Teich entdeckt hat.
Vorgestern fiel dem Spätzlefresser auf, dass keine Fische mehr im Teich zu sehen waren. Tatsächlich, das Wasser war seltsam trüb und unter der Zierwurzel, die ich als Rückzugsmöglichkeit für die Fische besorgt hatte, tummelten sich mehrere Kois, von denen nur die Schwanzflossen sichtbar waren. Einige große Kois scheinen jedoch zu fehlen, wir hatten z.B. zwei orangefarbene und einen weißen Koi, die ich noch nicht wieder gesehen habe. Um die Tiere nicht zusätzlich zu stressen, haben wir noch keine "Inventur" gemacht, sondern kurzerhand den Teich mit Netzen abgedeckt.
Jetzt warte ich sehnlichst auf die Lieferung der Pflanzen, damit für die Fische ein natürlicher Sichtschutz entsteht. Die Netze sind zwar ein guter Schutz, sehen aber ziemlich poppig aus (Bild folgt) und versperren komplett die Sicht auf den Teich.
Wenn sich der Reiher nochmal blicken lässt, drehe ich ihm höchstpersönlich den Hals um.

Sammeln Sie Punkte?

28. März 2008

Ich halte nix von den diversen Punktesammelsystemen, mit denen mein Kaufverhalten erfasst wird. Aber seit gestern habe ich immerhin einen Punkt gesammelt - und zwar in Flensburg.

Auf der Fahrt von Frankfurt nach Hause bin ich Nähe Mannheim geblitzt worden, angeblich hatte ich 25 km/h zu viel auf dem Tacho, Toleranz schon eingerechnet. Ich selbst bin zwar der Meinung, dass dort die Begrenzung 120 km/h war und ich mit ca. 140 fuhr, aber das kann ich schlecht beweisen. Normalerweise achte ich sehr stark auf die lustigen rotgeränderten Schilder.

Als das Knöllchen per Post kam, war das Blitzfoto mit abgedruckt, und im Text hieß es, ich (die Fahrzeughalterin) käme angesichts des Bildes als Fahrerin nicht in Frage und solle aussagen, wer das Auto zur Tatzeit Zeit des Blitzes gefahren hatte. Hä? Auf dem Bild war eindeutig ich zu sehen. Mit meinen kurzen Haaren und der Sonnenbrille könnte man allerdings auf den ersten Blick meinen, da säße ein Milchbubi am Steuer. Meine Aussage lautete also, dass auf dem Bild leider wirklich ich zu sehen wäre, und gestern kam dann die förmliche Zustellung meines neu erstellten Punktekontos. Leider sind auch knapp 64 Euro Bußgeld dabei, aber naja, das muss ich halt zahlen.

Massenwahn?

5. Januar 2008

Sagt mal, was ist eigentlich so toll an MySpace?! Mir ist dieser Hype sowas von unverständlich - die meisten Seiten sind grottenhässlich, man wird von irgendwelchen Musikclips zwangsbedudelt, in den Kommentaren wird ohne Ende Werbung (für sich selbst oder für Klingeltöne - gähn!) gepostet, man kriegt dämliche Freund-Anfragen... et cetera pe pe.

Das Neueste ist ja nun Facebook. Nachdem einige Leute ganz begeistert davon berichteten, habe ich mich dort mal umgeschaut: MySpace reloaded, könnte man sagen; der selbe Quatsch durch den Mixer gejagt.

Vor ca. 1,5 Jahren habe ich bei MySpace ein Benutzeraccount eingerichtet, damit ich die Seite meiner amerikanischen Freundin sehen und ihre Fotogalerie betrachten kann. Dämlich genug, dass man sich für sowas gleich registrieren muss.

Ganz im Ernst, kann mir jemand diese Begeisterung logisch nachvollziehbar erklären? Bitte?

14 Tage Dauerblasen

3. September 2007

...oder "Nicht alles Gute kommt von oben" Teil 2.

Anfang August hatten wir unsere amerikanischen Freunde zu Besuch, eine dreiköpfige Familie aus dem sonnigen Kalifornien. Wie gut, dass wir ein schönes Gästebad haben, ideal für Besucher. Die Dusche wurde rege genutzt, ebenso das WC, das sonst nur mal sporadisch von meinen Flötenschülern aufgesucht wird. Daher hatten wir in den letzten zwei Jahren nicht gemerkt, dass sich ein Leck am WC gebildet hatte, genauer gesagt an der Stelle, wo das Frischwasser ins WC geleitet wird. Erstmal merkten wir, dass etwas nicht stimmte, als uns plötzlich im unteren Bad Wasser aufs Haupt tropfte, wenn wir das WC benutzten. Auch an der Wand sammelte sich Wasser, das in leicht schmutzigen Rinnsalen die Fliesen hinab floss. Kein schöner Anblick.

Als unsere Freunde wieder abgereist waren, haben wir uns den Schaden mal genauer angesehen. Die Deckenpaneele war stellenweise völlig durchweicht, roch muffig und hatte eine eklige schwarzbraune Farbe angenommen. Das Klo im oberen Bad ließen wir von einem Sani-Fachmann neu anbringen, der prompt die Kloschüssel schrottete und eine neue besorgen musste. Den ganzen Rest übernimmt jetzt unsere Versicherung (Halleluja!), denn die Decke muss getrocknet und neu verschalt werden. In beiden Bädern stehen nun Trocknungsgeräte, die pausenlos 14 Tage lang die Luftfeuchtigkeit auf ein Minimum reduzieren, warme Luft rauspusten und einen ziemlichen Lärm verbreiten.

Drückt uns die Daumen, dass die Handwerker ordentlich arbeiten.

Die Veet-Lüge

21. Mai 2007

Welche Frau kennt sie nicht, die elende Frage jeden Sommer: Beine rasieren, epilieren oder mit Chemie enthaaren? Bislang habe ich mit meinem Nassrasierer hantiert, doch mich nervt's, wenn ich das alle zwei Tage machen muss.
Als mitdenkende Konsumentin ist mir klar, dass die Anwendung der vielbeworbenen Kaltwachsstreifen nicht schmerzfrei sein KANN (klar, in der Werbung werden die Dinger auf bereits komplett enthaarten Beinen getestet, natürlich hat's dann "überhaupt nicht weh" getan). Bislang war ich zu geizig, die knapp acht Euro für die Streifen zu bezahlen, aber heute waren sie mit fünf Euro im Angebot. Zu Hause also tapfer die vom Heimweg im heißen Auto bereits vorgewärmten Streifen ausgepackt und nach Anweisung aufs Bein gepappt.
Tiiiieef durchgeatmet und mit einem RATSCH wieder abgezogen - AAAAHHH!!! Zugegeben, eine wirkungsvolle Methode, aber es tut fies weh! Wäre ich doch bloß "Veet-Jungfrau" geblieben... Nein, tapfer bleiben und weitermachen, die Streifen waren teuer genug. Ungefähr die Hälfte habe ich verbraucht, dann waren meine Beine puterrot und haben gebrannt. Nun wollte ich das vermaledeite Kaltwachs wieder von meinen Händen entfernen, doch Seife hat gegen das Teufelszeug keine Chance. Nur mit den Pflegetüchern und ordentlich Schrubberei habe ich das grünblaue Geschlunsche von Händen und Beinen wegbekommen.
Die Haare jedoch sind nicht komplett weg. Diese verantwortungsvolle Aufgabe überlasse ich dem Spätzlefresser, der mich vorher mit Kakao-Nuss-Likör abfüllen darf.
Drückt mir die Daumen.

Blöd.

17. Mai 2007

Gestern wollte ich noch etwas bloggen, doch ein interner-Google-Serverfehler machte mir einen Strich durch die Rechnung.

Nun geht's wieder, aber ich habe vergessen, was ich eigentlich bloggen wollte.

Sagt mal, geht's noch?!?

30. April 2007

Heute mittag war ich um kurz vor zwei auf dem Weg zum Unterricht, als ich mit Blick auf die Preistafel der Tankstelle beschloss, auf dem Rückweg mal wieder den Tank zu füttern. Der Preis für Super lag bei 1,32 Euro, das erschien mir im Vergleich zu den vergangenen Tagen als günstig.

Als ich dann um kurz nach drei an der selben Tankstelle einbiegen wollte, stand plötzlich der Preis auf astronomischen 1,38 Euro! Innerhalb einer Stunde eine Preiserhöhung von sechs Cent?!

Haben die Tankmogule noch alle Tassen im Schrank?!

Wäre ich in meinem Job nicht aufs Auto (und ich fahre schon einen sparsamen Smart fortwo) angewiesen, würde mir diese aberwitzige Preisachterbahn das Autofahren komplett vergällen. Ich fasse es nicht...

Ich geb's zu, ich guck' DSDS

28. April 2007

Im Moment sehe ich das DSDS-Halbfinale auf RTL, genaugenommen ist gerade das dritte Lied gelaufen und ich bin jetzt schon der Meinung, dass unbedingt Lisa und Mark im Finale stehen sollen. Martin-ich-hab-ein-Lineal-verschluckt-Stosch ist recht putzig für die Teenies, aber kein ernstzunehmender Sänger.
Dabei bleibt nun in der Werbepause ein bisschen Zeit, über das Format an sich zu stänkern. Erstmal finde ich, dass man keinen "Superstar" suchen kann, ein Superstar muss sich erst über Jahre bewähren. Zumal die Gewinner der vergangenen Jahre doch eher in der Versenkung verschwunden sind.
Seltsam mutet auch stets die Auswahl der Moderatoren an, muss denn unbedingt immer eine Blondbratze mit mangelhaften Deutschkenntnissen mitmischen?! Wenigstens macht der Herr Schreyl eine recht passable Figur, doch als Anregung könnte RTL eine Castingreihe für Moderatoren in Erwägung ziehen.
Oh je, jetzt singt der Martin wieder. Maroon 5 für Arme.
Für den rufe ich garantiert nicht an, ich schreibe eine SMS für Mark Medlock. Schlimm genug, dass vor allem Teenies ihre Prepaidkarten oder Papis Konto leervoten, es ist schlichtweg sauteuer. In anderen Ländern kostet die Abstimmung nix, das sorgt meiner Meinung nach dort für ein repräsentativeres Ergebnis. Ich würde wesentlich häufiger für meinen Favoriten anrufen bzw. "simsen" (schreckliches Wort), wenn ich nicht wüsste, dass jedes Mal ein halber Euro dafür flöten geht. Als hormongesteuerter Teenie achtet man auf sowas natürlich weniger, wodurch leider die Chancen für Martin-Bleichgesicht-Stosch recht gut stehen dürften.
Mal sehen, ob ich mir heute die sogenannte Entscheidungs-Show antue, denn das kaugummimäßig hingezogene Tränendrüsengedrücke nervt gewaltig. Aber spannend ist die Entscheidung ja schon...

Laberrhabarber

26. Februar 2007

Mein Anrufbeantworter tut mir leid. Immer öfter muss er sich von Bandansagen irgendwelcher Gewinnspielabzockearschlöchernanbieter vollsülzen lassen. Heute war ich gerade mitten im Flötenunterricht, als ich höre, wie in meinem Büro jemand minutenlang auf meinen AB quatscht. Am Ende höre ich nur noch die Worte "...das war keine gültige Eingabe" - was soll der Quatsch? Gibt es tatsächlich Leute, die auf so eine Masche reinfallen?
Ich hätte gerne einen Spamfilter für meinen Anrufbeantworter.

Von 34 auf 40 in zehn Sekunden

13. Februar 2007

Ein Beitrag von Daniel hat mich an eine Beobachtung erinnert, die mich seit einigen Jahren tierisch nervt. Früher konnte ich mich darauf verlassen, dass ich Kleidergröße 36 bei Oberteilen und Größe 38 bei Hosen habe. Im Zuge der Europäisierung sämtlicher Kleiderlabels muss man immer ganz genau hinschauen, ob man nun die deutsche Größe im Visier hat oder beispielsweise die französische. Aber auch wenn man ein unmissverständliches 36-Schildchen im Pulli sieht, kann es durchaus passieren, dass man bei der Anprobe plötzlich Atemnot bekommt und sich mühsam aus dem viel zu engen Folterpulli pellen muss, in den man nicht einmal vollständig hinein gekommen ist. Oder, was für das Ego besser ist, man findet sich in einem zeltgroßen Pulli wieder, der wie ein Kartoffelsack um den Körper schlabbert.
Bei Hosen schwanke ich seit einiger Zeit zwischen Größe 38 und 40, weil ich zugegebenermaßen ein bisschen zugenommen habe. Will ja nicht aussehen wie ein Hungerhaken *hüstel*. Im selben Laden, in dem ich vor zwei Tagen einen viel zu großen 36er-Pulli anhatte, kam ich in eine Hose der Größe 40 nicht hinein - war halt eine andere Marke.
Könnten sich die Damen und Herren Konfektionsgrößenmacher mal bitte einigen?!
Besonders fies ist der schwedische Modekonzern mit den zwei roten Buchstaben. Dort sind die Größen S und M, die normalerweise meiner Größe 36 bzw. 38 entsprechen, ein Fall für zaunlattendürre Anorexiepatientinnen. Unsereins muss mal mindestens zu L, in einigen Fällen sogar zu XXL greifen und sich dabei fühlen wie frisch aufgegangener Hefeteig. Denn mal ehrlich: Es kratzt am Selbstbewusstsein, wenn man zu größeren Kleidungsstücken greifen muss, selbst wenn das nur vom Etikett suggeriert wird. Die eigene Ratio wird von kleinen Buchstaben und Zahlen schlichtweg überrumpelt...