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Putzige Porno-Profis

4. Mai 2009

Da ich immer fein regelmäßig meine GEZ-Gebühren zahle, nutze ich oft während der Computerarbeit die ZDF-Mediathek und lasse im Hintergrund Wissens- und Politmagazine laufen. Im Moment läuft "Generation Porno" aus der Reihe 37°. Das wird nur nach 20 Uhr in der Mediathek angeboten, weil es nicht jugendfrei ist.

Ich muss sagen, dass ich wirklich froh bin, nicht der Generation heutiger Teenager anzugehören. Diese übermäßige Sexualisierung durch die Medien hätte mich wahrscheinlich komplett verstört, und ich hätte gar nicht mehr gewusst, was denn nun natürlich ist oder eben nur Pornographie.
Putzig ist es allerdings, wenn ein 14jähriger Junge berichtet, er habe schon öfter mal "Vorspiel gehabt", und ein Freund habe ihm gesagt, das solle mindestens 10, aber höchstens 20 Minuten dauern. Au Backe. Am schlimmsten finde ich diese ekelhaften Porno-Rapper, und dass viele der Teenies nachplappern, was diese Idioten mit ihrer Verbaldiarrhö verzapfen.

Was bin ich behütet aufgewachsen! Früher hat meine Mama noch die Schuhe gewichst.

So, jetzt ist es Zeit, meine Muschi aus dem Garten zu holen ;)

Hast Du auch schon einen?

19. Juni 2007

Gerade läuft im Hintergrund das ZDF-Magazin Frontal21, und ich könnte der Ulla Schmidt mal wieder kräftig in den Arsch treten. Es geht um das Thema Organspende, und Deutschland hat "dank" der Zustimmungsregelung täglich drei Tote zu verzeichnen, die gestorben sind, weil sie nicht rechtzeitig ein Spenderorgan bekommen haben. Und Ulla Schmidt wiegelt ab, sie habe "persönlich ein Problem damit", die Gefühle der Menschen zu verletzen, die vielleicht nicht unbedingt mit dem Thema Tod konfrontiert werden möchten.
Mein Gott, und sowas ist Bundesgesundheitsministerin!

Wo bitte ist das Problem? In Österreich gibt es die Widerspruchsregelung, d.h. man muss ausdrücklich widersprechen, wenn man seine Organe nach dem Tod nicht spenden möchte. Diese Regelung ließ die Wartelisten für Spenderorgane drastisch schrumpfen, im Vergleich zu Deutschland gibt es doppelt so viele rettende Spenderorgane.

Ich habe seit 1997 meinen Organspendeausweis, ich trage ihn immer im Portemonnaie bei mir.
Warum soll ich nach meinem Tod meine Organe verrotten lassen, wenn sie noch einem anderen Menschen das Leben retten können?

So einen Organspendeausweis kriegt man übrigens ganz unkompliziert: Hier runterladen, ausdrucken, ausfüllen, fertig.