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Thrill The World

20. August 2009

Schon zu Schulzeiten war ich immer als etwas durchgeknallter Michael Jackson-Fan verschrien bekannt. Daher dürfte es niemanden wundern, dass ich dieses Jahr beim internationalen "Thrill The World"-Rekordversuch mitmachen möchte, bei dem rund um den Erdball gleichzeitig in der Nacht vom 24. auf den 25.10. der Thriller-Tanz von Hunderten oder sogar Tausenden als Zombies verkleideten Menschen getanzt wird. Glücklicherweise findet eines dieser Events in meiner Nähe, nämlich in Tübingen, statt.
Den Tanz hatte ich mal als Zwölfjährige vom Video abgeschaut, leider ziemlich umständlich und nicht sonderlich perfekt. Mittlerweile hat die Organisatorin der Thrill The World-Events sage und schreibe 40 Videos mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen als Tutorial für den offiziellen Tanz zur Verfügung gestellt, so dass das Lernen ein Leichtes sein dürfte.
Ich freue mich schon drauf, mich als Zombie zu schminken. Wie es beim Thrill The World 2008 zuging, zeigt folgendes Video:




Na, hat noch jemand Lust bekommen, auch mitzumachen? Vielleicht gibt's ja auch ein Event in Deiner Nähe.

Musikgeschmack einer Sechsjährigen

27. Juli 2009

Meine Flötenschülerin Steffi ist 6 Jahre alt und geht in die erste Klasse. Neulich fragte ich sie, was für Musik sie gerne hört, und da zeigte sie mir ihre gesammelten CDs. Rolf Zuckowski, Hörspiele, Detlef Jöcker, so das Übliche. Aber dann: "Guck mal, das hier ist meine Lieblings-CD. Die habe ich mal auf der Straße gefunden" - es war die "Live in Vienna" von den Boehsen Onkelz :D

Eine Woche später kam ich zum Unterricht, da saß Steffi mit pinkfarbenen Ponies spielend auf dem Fußboden, während laut "Stöckel und Strapse" aus dem CD-Player tönte.

Ich liebe meinen Job.

Kinder, Kinder...

21. Juli 2009

Wöchentlich habe ich ca. 25 Flötenschüler im Alter zwischen 6 und 11 Jahren, denen ich Sopran- bzw. Altblockflöte beibringe. Dabei ergeben sich oft die dollsten Schülersprüche, die ich mittlerweile sammle und auf meiner "Musik macht Spass"-Seite veröffentliche.

Gestern saß ich zwischen Bianca und Nico (beide 7 Jahre alt), die ziemlich übefaul sind und daher mehr schlecht als recht die Hausaufgabe flöten sollten. Als Nico beim Spielen ständig Pausen machte und seine Finger sortierte, seufzte Bianca: "Ach, ich hasse diesen Typen!"
Nico nuschelte zwischen zwei Tönen: "Und ich hasse diese Typin!"
Bianca plusterte sich melodramatisch auf und rief rüber: "Das heißt 'Frau'!"

:D

2. April 2009

Gestern waren wir im Varieté, und ich bin immer noch von den Socken. Im Programm stand was von Zirkusshow aus Kiew, inklusive Balalaika-Band. Dass es sich dabei um eine Gruppe äußerst attraktiver junger Leute handelt, hätte ich nicht gedacht. Habt Ihr schonmal eine E-Balalaika gesehen, geschweige denn gehört? Und dann noch das Knopf-Akkordeon - die Band war der Hammer! Die Jungs nennen sich Bryats Band, und hier seht Ihr, wie modern und lässig sie spielen (leider gibt's online wenig Videos, daher hier nur das verpoppte Vivaldi-Stück):



Also wer in der Zeit bis zum 11. April in der Nähe von Stuttgart ist, sollte ich unbedingt die Show "Cult" im Friedrichsbaupalast gönnen. Nicht nur musikalisch, auch artistisch ist sie allererste Sahne.

Kurt Krömer auf Koks

13. Februar 2009

Heute schaue ich zum ersten Mal den Bundesvision Song Contest, der ist - trotz Stefan Raab - gar nicht mal so übel. Ich gestehe, dass ich vor allem wegen Peter Fox eingeschaltet habe :P

Einige indiskutable Beiträge sind bei solchen Wettbewerben ja immer dabei. Wer jetzt hier wem den Bibo macht, ist mir nach Olli Schulz' Titel immer noch nicht klar. Und was Chapeau Claque mit ihrem pseudo-intellektuellen Genöle aussagen wollten, ist mir ein Rätsel.
Positiv überrascht hat mich Rage, obwohl das normalerweise nicht ganz mein Musikstil ist.

Völlig witzig und originell fand ich Sven van Thom, den ich im ersten Moment schier mit Kurt Krömer verwechselt habe:



Enttäuschend fand ich die Mädels von "Fräulein Wunder" aus meinem Heimat-Bundesland Hessen. So ein dämlicher Text, und gut gesungen war's auch nicht :(

Na, mal gucken, wer das Rennen macht. Die ersten 10 Punkte hat Peter Fox schon mal.

Shake it, Baby!

2. Februar 2009

Endlich habe ich mich getraut, mich beim VHS-Kurs für Orientalischen Tanz anzumelden. Ab März werde ich bis Ende April wöchentlich die Hüften kreisen lassen, die Teilnehmerinnen sollen "bequeme Kleidung und ein Hüfttuch" mitbringen.
Nachdem ich ja seit einiger Zeit nicht mehr zum Steptanz gehe (meine Knieprobleme haben's mir gründlich versaut), freue ich mich darauf, wieder zu tanzen. Wer weiß, vielleicht liegt mir diese Art von Tanz, und ich mache nach diesem Kurs noch weiter.

Vor einigen Jahren hat mir der Spätzlefresser einen gemeinsamen Schnupperkurs "Argentinischer Tango" geschenkt. Ich habe mich tierisch gefreut, immerhin sieht dieser Tanz supersexy aus, und die Musik ist feurig-temperamentvoll.
Nach der ersten Stunde kam die Ernüchterung - unsereins lässt sich nämlich nicht vom männlichen Tanzpartner führen. Auch der argentinische Tanzlehrer (kaum größer als ich, irgendwie putzig) versuchte vergebens, mich zur Geschmeidigkeit zu führen. Der Spätzlefresser hatte da natürlich erst recht keine Chance, abgesehen davon, dass er mich mit Leichtigkeit ein paar Zentimeter vom Tanzboden hochheben und somit nach seiner Façon durch den Saal wirbeln konnte. Es blieb also beim Schnupperkurs.

Wer von Euch tanzt auch?

Pride of Pakistan, oder: Händel und Gretel

25. Januar 2009

Seit einiger Zeit habe ich einen iPod und füttere ihn fleißig mit meinen gesammelten CDs. Für den Unterricht (musische Frühförderung) habe ich eine tragbare Bose-Box, die auch den großen VHS-Raum ordentlich beschallt. Also überspielte ich vorgestern die Feuerwerksmusik von Händel von einer alten CD, und da schaltete sich die automatische Titelerkennung ein. Eigentlich ein praktisches Feature, weil man dann die ganzen CD- und Titelinfos nicht per Hand eingeben muss. Doch diesmal griff das Tool in die völlig falsche Datenkiste:


Putzig.

Im Unterricht kam jedenfalls die Feuerwerksmusik sehr gut an, und die Kleinen amüsierten sich köstlich über eine Abbildung Händels, dessen Namen ich immer mal wieder erwähnte - in der Hoffnung, die Kinder würden ihn sich merken.
Als die Kinder von ihren Mamas abgeholt wurden, zeigte ein Mädchen auf das Bild und rief laut: "Guck mal Mama, das ist der Gretel!"

:D

Paul Potts in der Porsche-Arena, Stuttgart

19. November 2008

Eben habe ich eine Konzertkritik für den Ticketservice "Eventim" geschrieben. Ich füge sie hier in meinen Blog ein, weil ich noch nicht weiß, ob sie so veröffentlicht wird...

Eigentlich ist es eine Frechheit, dass in der Porsche-Arena Konzerte aufgeführt werden. Die Akustik ist grottenschlecht, so dass ich am Anfang des Konzerts den Eindruck hatte, vor mir stünde eine schlecht ausgepegelte Stereoanlage - obwohl ich weit vorne in der fünften Reihe saß. Schade für das großartige Orchester aus Frankfurt.
Aber ich kam ja wegen Paul Potts dort hin, und der Kerl war wirklich jeden Cent des Eintrittspreises wert. So schüchtern wie erwartet war er nicht, im Gegenteil: Munter und humorvoll moderierte er sich durch den Abend, erzählte nette Anekdoten und kam daher wie ein netter Typ von nebenan. Sehr sympathisch!
Dass plötzlich eine Sängerin namens Elizabeth Marvelly die Bühne betrat und ohne Paul Potts mehrere Titel sang, stieß manchen der um mich herum sitzenden Konzertbesuchern bitter auf (O-Ton: "Mir hen doch für den Potts b'zahlt, was soll nau des?"), doch mit ihrer wunderbaren Stimme nahm die 18jährige Neuseeländerin bald auch die größten Miesepeter für sich ein und erntete zum Abschied Standing Ovations. Am schönsten war das Duett zwischen Potts und Marvelly, wobei ich auch erwähnen muss, dass die Stimmen wesentlich besser ausgesteuert waren als das Orchester.

Als Zugabe kam am Ende des langen Abends das wundervolle "Nessun Dorma", was mit frenetischem Applaus und Standing Ovations einen tollen Abschluss bildete.

Fazit: Paul Potts mag vielleicht nicht der größte Tenor aller Zeiten sein, doch er bringt eine riesige Leistung angesichts seiner Geschichte und weiß das Publikum zu begeistern. Eine bunte Mischung diverser Musikstile bringt große Abwechslung in sein Programm.
Einen Punkt Abzug gibt's für die wirklich grottige Akustik und das bei Marvelly eingesetzte Halbplayback (Hintergrundgesang und einige Instrumentalstimmen kamen vom Band). Das hätte sie nicht nötig gehabt.

Musik-Tipp

8. August 2008

Endlich ist Kieran Halpin wieder da! Nach zwei Jahren, die er mit seiner Familie in Australien verbracht hat, ist unser Lieblingssänger zurück und tourt durch mehrere Länder. Der in Schottland lebende Ire spielt in kleinen Clubs, Pubs und Kneipen. Ohne großen Schnickschnack, nur er und seine Gitarre mit minimaler Verstärkertechnik - es macht einfach Spaß, ihm zuzuhören. Seine Musik reicht von leisen Balladen bis hin zu rockigen Songs, wobei die Texte niemals ins Seichte abdriften. Zwischendrin erzählt Kieran Anekdoten in einer Mischung aus Irisch und Deutsch.
Wer die Gelegenheit hat, sollte ihn mal live erleben - hier sind seine Tourdaten *klick*.
Am allerbesten gefällt uns die Kombination mit Anth Kaley am E-Klavier, hier ein Video mit beiden:

Kieran Halpin & Anth Kaley 03.2006

Maisstärke feiert Orgien

16. Juli 2008

Gerade bei YouTube gefunden - muss ich unbedingt mal nachmachen:

Noch mehr Skurriles im Supermarkt

1. Mai 2008

Gestern im Edeka: Ein im schnieken Anzug gekleideter Banker-Typ war mit seiner ca. 4jährigen Tochter einkaufen. Die Kleine langweilte sich und trällerte laut vor sich hin, das Lied ihrer Wahl war "We will rock you" von Queen. Blöd nur, dass die Kleine keine Ahnung von Englisch hatte und mit den Konsonanten durcheinander kam. Es hörte sich erst an wie "Wiiie will wiiie will wack hju! Wack hju!", changierte aber langsam zu einem lauten "Wiiie will wiiie will fack hju! Fack hju!"...
Einige der umstehenden Erwachsenen grinsten, als das kleine "Fuck you!" brüllende Mädchen vom Vater mit "Nu is aber gut, Ronja!" abgedrosselt wurde.

Muffel-Furz

16. April 2008

Heute hat mir Johanna (eine meiner Flötenschülerinnen, 7 Jahre alt) ein Lied gegeben, das ich unbedingt vorflöten sollte. Und zwar ein Lied in drei Katastrophen. Anscheinend sind die "Olchis" der neueste Trend in deutschen Grundschulklassenzimmern, jedenfalls haben mir schon mehrere Kinder das Lied der Stinkerbrühe trinkenden Müllberg-Schlecker vorgesungen. Das Lied darf ich hier zwar aus urheberrechtlichen Gründen nicht herkopieren, aber die eben genannten Begriffe dürften reichen, um einigermaßen den Tenor zu vermitteln ;)

Bei uns war damals in der Grundschule "Der kleine Vampir" ganz groß angesagt. Die Bücher habe ich regelrecht verschlungen, und als dann noch die kanadische (von den Büchern allerdings weit entfernte) Fernsehserie kam, war ich hin und weg. An Fasching war ich selbstverständlich als Vampir verkleidet, und als 9Jährige habe ich die deutsche Originalversion von Bram Stoker's "Dracula" gelesen. Allerdings ging meine Faszination für Vampire nie so weit, dass ich mich den Gruftis aus unserer Schule angeschlossen hätte. Und ich mag auch keine Blutwurst :-P

Wenn ich heutzutage nochmal Kind wäre, würden mir diese Olchis bestimmt gut gefallen. Mein Spätzlefresser hat mich heute groß angeschaut, als ich ihn als "Muffel-Furz" titulierte...

Lange nix mehr gebloggt...

25. März 2008

...sozusagen Blogger's Block. Jetzt habe ich mich mal hingesetzt und ein neues Layout hochgeladen, das ich einfach putzig finde. Beim Anpassen jedoch merke ich, dass ich mit XML so gar keine Erfahrungen habe, der Unterschied zu HTML ist größer als gedacht. Muss mir noch überlegen, ob ich das lernen will oder nicht O_o.

Gestern kamen wir per Bahn aus Bremerhaven zurück, dort haben wir Ostern und den 70. Geburtstag meiner Tante gefeiert. Schon geil, wenn die Gäste feststellen müssen, dass die aus dem Internet runtergeladenen Texte, die sie zur Programmgestaltung nutzen wollten, auch von anderen Gästen vorbereitet wurden... da musste in Windeseile einiges umgedichtet werden :-)

Als Berufsbespaßer stand ein DJ auf einer Mini-Bühne, deren CD-Player und sonstige Geräte mit schwarzem Segeltuch gegen das Publikum abgeschirmt waren. Dadurch sah das Ganze aus wie ein aufgebahrter, verhüllter Sarg. Skurriler noch kam der DJ selbst daher, mit Vokuhila, Pornobalken Oberlippenbart, ausgewaschenem Hawaiihemd, Plastikgürtel und Markenschuhe-so-günstig-Tretern. 80er-Jahre vom Feinsten. Über der Bühne hing ein riesiges Warnschild (!) mit dem Namen des DJs, den ich hier jedoch nicht erwähnen möchte. Auch wenn der Typ bei den diversen Grünkohl-Festen, Schweinezüchter-Parties und Feuerwehrbällen der Stimmungsbringer schlechthin zu sein scheint, hält sich meine Begeisterung sehr in Grenzen. Mein Schwiegervater setzt halt als Alleinunterhalter, der singt und drei Instrumente beherrscht, schlichtweg Maßstäbe, gegen die so ein DJ jämmerliches Schmierentheater bietet.
Knuffig war mein Papa, dem ich erstmal erklären musste, dass der DJ nur CDs auflegt und nicht selbst singt...

Nun ja, immerhin taugt's als Blog-Futter. Ist ja auch was wert.

CD-Cover-Stöckchen

23. Januar 2008

Bei *Sasy* habe ich ein lustiges Stöckchen gefunden, das ich natürlich sofort ausprobieren musste. Außerdem lenkt es die Gedanken etwas davon ab, dass heute die Meldung über Heath Ledgers Tod durch die Medien geistert. Wenn ich mir überlege, dass der Kerl drei Jahre jünger war als ich - puh... Obwohl ich den Schauspieler kaum kannte, macht mich diese Meldung betroffen; es ist einfach nicht "richtig", wenn Menschen jung sterben.

Themawechsel. Jetzt zum Stöckchen:

Cover entwerfen
1. Den Namen von Band oder KünstlerIn bekommst Du *hier*. Nicht schummeln, das Erste wird genommen!
2. Der Plattentitel steht *hier*. Die letzten vier Worte des letzten Zitates, bitte.
3. Und *hier* bekommst Du das Bild für Dein Cover.
4. Das Ganze mit einem Bildbearbeitungsprogramm zusammenschustern, fertig!

Lediglich das Foto habe ich für diesen Zweck in ein quadratisches Format gecroppt, hier mein Ergebnis:

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Eierschalen-Deo

19. Dezember 2007

Es geht mit schnellen Schritten auf Weihnachten zu, und ich höre täglich Dutzende Weihnachtslieder - Schicksal einer Flötenlehrerin...
Manchmal tauchen Fragen auf, was ein bestimmter Titel bedeutet (We wish you a Merry Christmas und andere nichtdeutsche Lieder), und das hat mich an eine niedliche Szene erinnert, die ich 1992 in Amerika erlebt habe. Ich war an der High School im Jazz-Chor, der von einem knuffigen alten Lehrer geleitet wurde. Mister Swingle sah aus wie der Weihnachtsmann höchstpersönlich und studierte mit uns diverse Weihnachtslieder ein, unter anderem "Angels We Have Heard on High", bei dem der Refrain "Gloria in excelsis deo" lautet. Hatte ich schon Dutzende Male in der Kirche geflötet, nur der ansonsten englische Text war neu für mich. Für die Amis wiederum war der lateinische Teil neu, und als Aussprache-Hilfe schrieb Mister Swingle an die Tafel:

"In egg-shell this day-oh"

Ich kann mich heute noch darüber beömmeln *g*. Diese Zeile ist bei uns schon ein geflügeltes Wort...

Spaß mit Vögeln

20. Oktober 2007

Momentan leide ich an Blogger's Block, irgendwie will mir nichts Spannendes/Tiefgründiges/Erwähnenswertes einfallen. Allerdings hat mir mein Spätzlefresser ein Video gezeigt, das ich unbedingt an Euch weiter"reichen" will:


video


Lautsprecher aufdrehen nicht vergessen, es ist der absolute Oberknaller (so richtig göttlich ab ca. 30 Sek.)!

Als ich für ein halbes Jahr in Amerika wohnte, hatte meine Gastfamilie genau so einen Kakadu (abgesehen von der Musikalität). Er hieß Sam und war auch erst seit kurzem in der Familie; schon nach wenigen Wochen sprach er das nach, was er ständig hörte: "Hello, Sam!". Witzigerweise sagte er gegen Ende meines Aufenthaltes nur noch: "Shut up, Sam!"

Supersilberling

22. Juni 2007

Heute muss ich mal Werbung machen, denn ich kann nur jedem, der gute Musik liebt, das Album von James Morrison ans Herz legen. Ich höre es rauf und runter, daran stimmt einfach alles! Endlich mal gute, handgemachte Musik mit abwechslungsreichen Melodien, gelegentlich mit knackiger Hammond-Orgel im Hintergrund, und auch die Texte sind herausragend (zugegeben, sie handeln auch zum Großteil von Liebe, aber halt nicht die 08/15-Variante). Morrison singt mit einer Hingabe, die mich mitreißt - definitiv eines der Top5-Alben, die ich besitze. Und mein Schrank ist VOLL mit CDs ;)

Give me the food!

30. Mai 2007

Diesen Song habe ich ein paarmal im Radio gehört und mich jedesmal scheckig gelacht. Wer heute noch nichts zu lachen hatte, sollte mal reinhören (und reinsehen, das Video ist klasse).

Ich geb's zu, ich guck' DSDS

28. April 2007

Im Moment sehe ich das DSDS-Halbfinale auf RTL, genaugenommen ist gerade das dritte Lied gelaufen und ich bin jetzt schon der Meinung, dass unbedingt Lisa und Mark im Finale stehen sollen. Martin-ich-hab-ein-Lineal-verschluckt-Stosch ist recht putzig für die Teenies, aber kein ernstzunehmender Sänger.
Dabei bleibt nun in der Werbepause ein bisschen Zeit, über das Format an sich zu stänkern. Erstmal finde ich, dass man keinen "Superstar" suchen kann, ein Superstar muss sich erst über Jahre bewähren. Zumal die Gewinner der vergangenen Jahre doch eher in der Versenkung verschwunden sind.
Seltsam mutet auch stets die Auswahl der Moderatoren an, muss denn unbedingt immer eine Blondbratze mit mangelhaften Deutschkenntnissen mitmischen?! Wenigstens macht der Herr Schreyl eine recht passable Figur, doch als Anregung könnte RTL eine Castingreihe für Moderatoren in Erwägung ziehen.
Oh je, jetzt singt der Martin wieder. Maroon 5 für Arme.
Für den rufe ich garantiert nicht an, ich schreibe eine SMS für Mark Medlock. Schlimm genug, dass vor allem Teenies ihre Prepaidkarten oder Papis Konto leervoten, es ist schlichtweg sauteuer. In anderen Ländern kostet die Abstimmung nix, das sorgt meiner Meinung nach dort für ein repräsentativeres Ergebnis. Ich würde wesentlich häufiger für meinen Favoriten anrufen bzw. "simsen" (schreckliches Wort), wenn ich nicht wüsste, dass jedes Mal ein halber Euro dafür flöten geht. Als hormongesteuerter Teenie achtet man auf sowas natürlich weniger, wodurch leider die Chancen für Martin-Bleichgesicht-Stosch recht gut stehen dürften.
Mal sehen, ob ich mir heute die sogenannte Entscheidungs-Show antue, denn das kaugummimäßig hingezogene Tränendrüsengedrücke nervt gewaltig. Aber spannend ist die Entscheidung ja schon...

T-T-T-Tasty, Tasty!

23. April 2007

Über meinen Urlaub gibt es nicht viel zu erzählen, es waren zehn Tage Seele-baumeln-lassen am Stück. Auch die vergangene Woche war ziemlich ereignisfrei, außer dass ich mir den nächsten Schnupfen zugezogen habe.

Was mir jedoch beim Radiohören auf einer Autofahrt auffiel, muss ich mal hier zur Diskussion stellen. Diverse aktuelle Musiktitel haben lustige kleine Buchstabiersequenzen in ihren Texten, sei es nun das etwas sperrige "D to the E to the L-I-C-I-O-U-S" bei Fergie oder das dämlich-nervige "S to the E to the X to the Y", das Sean Paul bei Rihannas "Break it off" reinblökt. Wenn der Kerl wenigstens ästhetisches Englisch von sich geben würde... aber naja...

Mich erinnert das immer an das legendäre "Spelling Bee"-Video, bei dem das buchstabierende Kind in Ohnmacht fiel. *hier klicken*