Defizitäre Sangeskunst

10. März 2006

Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Oder ob ich doch noch als Lehrerin in der Förderschule arbeiten soll...



Manchmal gehen Realität und Satire nahtlos ineinander über. Und jemand wie ich, der auf gepflegtes Deutsch Wert legt ("Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" ist eines meiner Lieblingsbücher), kann es sich an dieser Stelle nicht verkneifen, Harald Schmidt zu zitieren: "Und es beschleicht einen jenes sehr laue Gefühlsgemisch aus Ekel, Verachtung und Mitleid - bekannt als Toleranz."

4 Kommentare:

Pittiplatsch hat gesagt…

Mal abgesehen von den Sprachproblemen, der Gesang tut aber schon irgendwie in den Ohren weh. Da brüllt oder grunzt (wie man es nimmt) ja ein Blackmetaller harmonischer. Oh man ...

Sasy hat gesagt…

Ahaaaa! *fällt vor lachen tot um* Das ist ja schlimmer als eine Kreuzung aus T*kio Hotel und Xavier Naidoo. *lol*

Daniel hat gesagt…

Oh Gott, das krieg ich jetzt den ganzen Tag nicht mehr aus dem Kopf.
Aber es muss echt Spass machen, wenn man sich selbst komplett grundlos für talentiert hält und dann noch andere findet, die genauso schräg drauf sind *g*

Sasy hat gesagt…

Um mal zu deinem Lieblingsbuch zu kommen... ich habe heute eine wertvolle halbe Stunde meines Lebens verschwendet um einem Kommilitonen zu erklären, was der Witz an dem Titel "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" ist. Ich bin mir relativ sicher, dass er es immer noch nicht verstanden hat. *kopf auf tischplatte knall* Nur nebenbei: Der Jung studiert Germanistik!